Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beobachtet die Großmärkte für Obst und Gemüse in Deutschland, um Daten für die Europäische Union und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu erheben. Dabei wird die allgemeine Marktsituation ermittelt und in einem wöchentlichen Markt- und Preisbericht zusammengefasst.
Die BLE erfasst auf Weisung des BMEL Preise und Mengen der wichtigsten auf den Großmärkten gehandelten Warenarten. Diese werden den Vorjahreszahlen gegenübergestellt und teils anhand von Diagrammen veranschaulicht. Kommentare zu Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung ergänzen sie.
Das Wichtigste in Kürze:
Äpfel: Einheimische Artikel dominierten die Szenerie, Zufuhren aus Italien belegten den zweiten Rang.
Birnen: Die Vermarktung verlief in ruhigen Bahnen und relativ unaufgeregt.
Blumenkohl: Die deutsche Saison befand sich auf der Zielgeraden, die Chargen konnten hinsichtlich ihrer Qualität nicht mehr durchgängig überzeugen.
Salate: Eissalate stammten üblicherweise ausschließlich aus Spanien, Kopfsalate kamen überwiegend aus Belgien und Italien.
Gurken: Schlangengurken kamen überwiegend aus Spanien.
Tomaten: Niederländische und belgische Abladungen dominierten vor spanischen das Geschehen.
Gemüsepaprika: Die spanischen Offerten waren mitunter knapp, verschlechterte Anbaubedingungen oder Tripsbefall verringerten die zur Verfügung stehenden Mengen.





