Mit dem Bundestagswahlkampf und der anschließenden Regierungsbildung begann für den Zentralverband Gartenbau (ZVG) ein politisch bewegtes Jahr. Der neue Koalitionsvertrag weckte große Erwartungen. Viele der dort formulierten Ziele klingen ambitioniert und zukunftsorientiert. Besonders erfreulich ist, dass das von uns miterarbeitete "Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau" ausdrücklich im Koalitionsvertrag verankert wurde. Damit wird anerkannt, dass der Gartenbau mit seiner Innovationskraft und gesellschaftlichen
Relevanz einen zentralen Beitrag zu Ernährungssicherung, Klimaanpassung und Lebensqualität leistet.
Doch den wohlklingenden Versprechen müssen nun konkrete Taten folgen. Viele Reformen - von Pflanzenschutz über Energieeffizienz bis hin zum Bürokratieabbau - bleiben bislang hinter den Erwartungen zurück. Besonders im Bereich Pflanzenschutz warten die Betriebe weiter auf transparente und zügige Zulassungsverfahren. Auch bei der Arbeitsmarktpolitik herrscht dringender Handlungsbedarf: Die zugesagte Flexibilisierung der Arbeitszeit und rechtssichere Regelungen für geringfügig Beschäftigte stehen weiterhin aus. Frühzeitig wurden Kontakte zu den zuständigen Ministerien und Fachpolitikern aufgenommen, um die spezifischen Belange des Gartenbaus einzubringen. Praxisbesuche verdeutlichten die Komplexität der Branche und den Bedarf an ressortübergreifender Abstimmung.
Inhalt:
+ Unterwegs für den Gartenbau
+ Maßnahmenpaket
+ Energie
+ Pflanzenschutz
+ Das Wirtschaftsjahr
+ Bildung





