Im Versuch "Spinat im Winteranbau" wurden 2025/26 am Sächsischen Landesamt für Umwelt, Land¬wirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz 16 frühe bis (mittel)späte Sorten, darunter 9 (Neu)Züchtungen mit vollständiger Resistenz gegen Falschen Mehltau, geprüft.
Bei Aussaat am 29. September gingen die Pflanzen 'kompakt‘ in den Winter, der mit einer Tiefsttemperatur Mitte Februar von -19,9 °C auch mal zeigte, was er kann. Bei leichter Schneebedeckung ließ sich der Spinat hiervon aber nicht beeindrucken.
Ein warmer März 'verführte‘ eine Sorte bereits Ende des Monats zum Schossen; mit 1,68 kg9 % TS/m² enttäuschte sie ertraglich - 10 Tage später legten zwei andere Sorten mit rund 3 kg9 % TS/m² die Messlatte deutlich höher. Bei fast immer hohen bis sehr hohen TS-Gehalten überschritt ‘SPW23005‘ auch schon im mittelfrühen Segment die 3,50 kg9 % TS/m²-Marke, ‘Nembus‘ und ‘Spirico‘ lagen dann später auch bei 3,80 kg9 % TS/m².
In qualitativer Hinsicht gab es keine Beanstandungen; die frühen Sorten zeigten, bei teils glatterem Blatt, eher eine mittelgrüne Blattfarbe, bei den späteren Sorten dominierten dunklere Farbtöne.





