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Drei frühe und alle mittelfrühen Spinatsorten mit rund 3 kg/m² im Frühanbau

30.06.2026

Ausführliche Dokumentenbeschreibung

Im Versuch "Spinat im Frühanbau" wurden 2025 am Sächsischen Landesamt für Umwelt, Land-wirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz 18 frühe/mittelfrühe Sorten, darunter 6 (Neu)Züchtungen mit vollständiger Resistenz gegen Falschen Mehltau, geprüft.
Bei Aussaat am 19. März mussten die frühen Sorten nach rund 56 Tagen geerntet werden. Bei drei Nummernsorten war bereits eine Woche früher der Schossbeginn eingetreten; bei zwei der drei Sorten fiel dementsprechend das Ertragsniveau sehr gering aus. Bezogen auf einen normierten TS-Gehalt von 9 % erreichten ‘Arakis‘, ‘Bilby‘ und ‘Timor‘ die 3 kg/m²-Marke. Bei zwei Sorten ohne Pe 13, 17, 18-Resistenz trat falscher Mehltau auf.
Eine Woche nach den frühen Sorten erfolgte einheitlich die Ernte der mittelspäten Sorten, die sich auch ertraglich und in qualitativer Hinsicht nur wenig unterschieden.
Insgesamt herrschten mittel- bis zum Teil recht dunkelgrüne Blattfarben vor, die meisten Sorten zeigten eine mittlere bis mittelstarke Blasigkeit.

März 2025 - Mai 2025

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Abt. Gartenbau Dresden-Pillnitz

Dr. Hermann Laber

Versuchsberichte Gemüsebau

Spinat
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