Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beobachtet die Großmärkte für Obst und Gemüse in Deutschland, um Daten für die Europäische Union und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu erheben. Dabei wird die allgemeine Marktsituation ermittelt und in einem wöchentlichen Markt- und Preisbericht zusammengefasst.
Die BLE erfasst auf Weisung des BMEL Preise und Mengen der wichtigsten auf den Großmärkten gehandelten Warenarten. Diese werden den Vorjahreszahlen gegenübergestellt und teils anhand von Diagrammen veranschaulicht. Kommentare zu Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung ergänzen sie.
Das Wichtigste in Kürze:
Äpfel: Die Bereitstellung reichte aus, um den Bedarf zu befriedigen.
Erdbeeren: Inländische Chargen dominierten, belgische, niederländische und polnische Anlieferungen ergänzten das Geschehen.
Kirschen: Die massiv ausgedehnte Bereitstellung inländischer Früchte wirkte sich unweigerlich auf die Notierungen des gesamten Sortimentes aus.
Blumenkohl: Angesichts der extrem hohen Temperaturen verloren die Kunden Blumenkohl aus dem Fokus.
Salate: Bei den Eissalaten überwogen inländische Partien vor niederländischen, spanische ergänzten mit geringen Mengen das Geschehen.
Gurken: Inländische Schlangengurken dominierten, niederländische und belgische Artikel ergänzten die Szenerie.
Tomaten: Erneut bildeten belgische und niederländische Anlieferungen die Basis des Angebotes.
Gemüsepaprika: Belgische und niederländische Partien überwogen vor türkischen und inländischen.
Spargel: Die Saison endete unspektakulär: Der Verkauf der letzten angebotenen Offerten plätscherte vor sich hin.





