Im Versuch "Markerbsen für die Tiefkühlindustrie" wurden 2026 am Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz in der mittelspäten Reifegruppe 27 Sorten geprüft, rund die Hälfte der Sorten waren den Angaben zufolge als 'grob‘ einzuordnen.
Die Witterungsbedingungen waren lange Zeit günstig für die Erbsen. Einige Tage vor Erntebeginn klettern die Temperaturen dann aber durchgehend auf Werte (deutlich) über 30 °C an, was die 'Kornfüllung‘ beeinträchtigt haben dürfte und so viele Sorten in die nächstuntere Sortierungsklasse abrutschen ließ. Die Erträge (ohne sehr feine Sorten) lagen im Mittel bei noch guten 0,76 kgTW105/m², zwei Sorten knackten trotz der widrigen Umstände die 1 kgTW105/m²-Ertragsmarke.
Eine sehr feine Sorte fiel durch eine ungewöhnlich hellgrüne Grünkornfarbe bei geringer Einheitlichkeit auf, insbesondere bei den (sehr) fein sortierenden Sorten war die Einheitlichkeit der Grünkornfarbe ansonsten sehr gut.





