Im Versuch "Markerbsen für die Tiefkühlindustrie" wurden 2026 am Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Dresden-Pillnitz in der späten Reifegruppe 14 Sorten geprüft, gut die Hälfte der Sorten waren den Angaben zufolge als 'grob‘ einzuordnen.
Die Witterungsbedingungen waren lange Zeit günstig für die Erbsen. Eine Woche vor Erntebeginn klettern die Temperaturen dann aber durchgehend auf Werte (deutlich) über 30 °C an, was die 'Kornfüllung‘ beeinträchtigt haben dürfte und so viele Sorten in feinere Sortierungsklassen abrutschen ließ. Die Erträge lagen im Mittel (ohne eine sehr feine Sorte) bei noch guten 0,75 kgTW105/m², wobei sich die Spanne von 0,55 bis 0,95 kgTW105/m² zu knapp 80 % mit der häufig unzureichenden bzw. nur mäßigen Bestandesdichte erklären ließ. Hinsichtlich der Grünkornfarbe nach dem Blanchieren gab es eine Spanne von mittel- bis recht kräftig dunkelgrün, die Einheitlichkeit der Grünkornfarbe war nicht immer optimal ausgeprägt.





