Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beobachtet die Großmärkte für Obst und Gemüse in Deutschland, um Daten für die Europäische Union und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu erheben. Dabei wird die allgemeine Marktsituation ermittelt und in einem wöchentlichen Markt- und Preisbericht zusammengefasst.
Die BLE erfasst auf Weisung des BMEL Preise und Mengen der wichtigsten auf den Großmärkten gehandelten Warenarten. Diese werden den Vorjahreszahlen gegenübergestellt und teils anhand von Diagrammen veranschaulicht. Kommentare zu Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung ergänzen sie.
Das Wichtigste in Kürze:
Äpfel: Die europäischen, insbesondere einheimischen Chargen dehnten sich weiter aus, während die wenigen Offerten aus Übersee weiter in den Hintergrund traten.
Birnen: Das Sortiment setzte sich hauptsächlich aus italienischen, einheimischen und türkischen Offerten zusammen.
Pflaumen: Das Angebot an Zwetschgen aus heimischer Erzeugung wie Schönberger, Hauszwetschge, Haroma, Hanita, Joganta, Jojo konnte sich neben Cacaks-/Top-Sorten noch einmal ausweiten.
Blumenkohl: Inländische Chargen dominierten augenscheinlich das Geschehen.
Salate: Das Salatangebot stammte weiterhin überwiegend aus heimischer Erzeugung, niederländischer Eissalat und belgischer Kopfsalat komplettierten die Szenerie.
Gurken: Das Sortiment der Schlangengurken bestand im Wesentlichen aus deutschen, belgischen und niederländischen Offerten.
Tomaten: Weiterhin beherrschten niederländische und belgische Abladungen das Geschehen.
Gemüsepaprika: Polnische und belgische Anlieferungen überwogen vor türkischen und niederländischen. Spanische Mix-Beutel spielten nur eine untergeordnete Rolle.





