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Verträglichkeit von Vorauflaufherbiziden bei Stauden vor dem Austrieb

30.12.2015

Ausführliche Dokumentenbeschreibung

In einem Versuch, der in Kooperation und enger Absprache mit der LVG Bad Zwischenahn durchgeführt wurde, wurde im Versuchsbetrieb der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein in Ellerhoop der Einsatz von verschiedenen Vorauflaufherbiziden bei überwinterten Stauden im Tb 9 geprüft. Der Versuch wurde auf Anregung des Arbeitskreises Forschung und Entwicklung (AK FuE) im Bund deutscher Staudengärtner (BdS) e.V. in den Jahren 2014 und 2015 durchgeführt. Als Versuchspflanzen dienten Anemone, Aubrieta, Campanula poscharskyana, Digitalis, Festuca glauca und Vinca minor, die von den Praktikern im AK FuE als wichtige Gattungen und Arten aus für diese Fragestellung benannt wurden. Die Pflanzen wurden Ende Mai 2014 in 9er Rechtecktöpfe (Tb9) praxisüblich getopft und auf der Containerkulturfläche zur weiteren Kultur aufgestellt. Dem torfbasierten Substrat (pH-Wert 5.3 - 5.7) wurde vor dem Topfen 2 kg/m³ Osmocote Exact Standard High K 3-4M 11-11-18 zugemischt. Für den Rest des Jahres 2015 erfolgte die weitere Kultur praxisüblich. Die Pflanzen verblieben in Ellerhoop über Winter ohne weiteres Rücken auf der Containerkulturfläche und wurden zwischen Kalenderwoche 50/2014 und 11/2016 praxisüblich mit Agrococver flach abgedeckt. Zwei Wochen nach dem Entfernen der Abdeckung im Frühjahr 2015 erfolgte in Ellerhoop die Anwendung der Vorauflaufherbizide Bandur + Artist, Bandur + Sencor Liquid, Katana, Laudis + Flexidor, Spectrum + Stomp Aqua und Vorox F, die mit der unbehandelten Kontrolle hinsichtlich ihrer Verträglichkeit verglichen wurden. Die Kombination Spectrum + Stomp Aqua führte bei 5 von 6 Kulturen zu den geringsten Schäden (Anemone, Aubrieta, Campanula, Digitalis, Vinca). Vorox F und die Kombination von Laudis + Flexidor bewirkten die geringsten Schäden bei Festuca. Eine Bewertung der Unkrautwirkung der geprüften Mittel war unter den Bedingungen dieses Versuches nicht möglich.

2014 - 2015

LWK Schleswig-Holstein
Gartenbau, Fachbereich Versuchswesen

Dr. Andreas Wrede ; Thorsten Ufer und Tobias Plagemann

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