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Einfluss einer Laserverwundung von Rosenstecklingen auf die Bewurzelung - eine Frage der Anordnung und der Tiefe der Verwundung

17.01.2023

Ausführliche Dokumentenbeschreibung

Während Veredlungstechniken derzeit noch die wichtigsten vegetativen Vermehrungsmethoden bei Schnitt- und Gartenrosen darstellen, besteht Interesse an der Vermehrung auf eigener Wurzel und damit an der Adventivwurzelbildung von Stecklingen der Rose. Es ist bekannt, dass Verwundungen die Wurzelbildung fördern können, so dass das Ziel dieser Studie darin bestand, den Effekt einer definierten Verwundung durch Laserbestrahlung im Hinblick auf die Eindringtiefe des Lasers und die Position der Verwundung relativ zur Achselknospe zu untersuchen. Neben der einfach zu bewurzelnden Schnittrosensorte Rosa "Beluga" fand auch ein schwierig zu bewurzelnder Genotyp aus der Unterlagensorte Rosa canina "Pfänder" Verwendung. Es stellte sich heraus, dass ein signifikanter positiver Effekt der Laserverwundung zu erzielen war, wenn diese tief genug war, d.h. das Sklerenchym, eine Zellschicht in der Nähe des Phloems, erreichte. Die zur Erreichung dieser Tiefe notwendige Energie des Lasers war abhängig von dem Stecklingsdurchmesser, so dass dieser bekannt sein muss, um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten. Besonders positiv war der Effekt der Laserverwundung, wenn sie unterhalb der Achselknospe des einnodigen Stecklings positioniert wurde.

Januar 2018 - Dezember 2022

Leibniz Universität Hannover
Institut für Gartenbauliche Produktionssysteme, Gehölz- und Vermehrungsphysiologie

Prof. Dr. Traud Winkelmann ; Raul Javier Morales Orellana,; Prof. Dr. Andreas Bettin; Prof. Dr. Thomas Rath

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