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Schloss Nordkirchen mit seinem Barockgarten
Termine
10.01.2018, Olten
FiBL - Jahrestagung Biogemüse
16.01.2018, Seddiner See
Gewächshausgemüsebautag
Infos aus der Wirtschaft
Revus in Violen
13.11.2017
Durch anhaltend milde Temperaturen im Herbst hat sich der Falsche Mehltau (Peronospora violae) in Violenbeständen verbreitet. Die Sporen keimen bei Temperaturen von ca. 12 - 15° in Kombination mit hoher und länger anhaltender Blattfeuchte.
Das Myzel wächst auch bei niedrigen Temperaturen im Blatt weiter und kann dann später wieder sporulieren und weitere Pflanzen infizieren.

Kulturhinweise und Bekämpfungsempfehlung
Gießen von oben vermeiden, ausreichend lüften und Ventilatoren einsetzen. Unter Umständen nach dem Gießen trocken heizen. Tagelange Blattfeuchte vermeiden.

Revus® (250 g/l Mandipropamid) kann jetzt noch mit 0,6 l/ha (bei 100 ml Wasser/m² = 0,06%) ausgebracht werden. Revus wirkt auch bei niedrigen Temperaturen ab ca. 5°C, ist sehr gut verträglich und hinterlässt keine Spritzflecken.
Revus wirkt translaminar, das bedeutet, dass es von der Blattoberseite auf die Blattunterseite transportiert wird. Um eine gute Wirkung zu erzielen, muss die gesamte Blattoberfläche benetzt werden.
Revus wirkt vorbeugend und kann auch frühe Infektionsstadien bekämpfen. Der Wirkstoff Es lagert sich in die Wachsschicht ein und wirkt über einen längeren Zeitraum. Ca. 4-5 Wochen nach der ersten Applikation sollte die Behandlung nochmal wiederholt werden, in milden Wintern etwas früher.
Revus ist gut mischbar mit gängigen Fungiziden und Insektiziden aus dem Zierpflanzenbau. Werden systemische Insektizide oder Fungizide in der Mischung zugesetzt, muss die Temperatur kurz vor und 15 Stunden nach der Behandlung auf mindestens 12° bis 15 °C angehoben werden, um die Aufnahme und Wirkung der Produkte ins Blatt zu optimieren.
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Zulassung von Medallion TL im Rasen
25.10.2017
Medallion® TL ist ein neues Rasenfungizid zur Anwendung im Golfrasen und Sportrasen mit außergewöhnlichem Langzeitschutz und hervorragender Protektivleistung, das gegen Schneeschimmel, Rotspitzigkeit und Anthraknose seit dem 20.10.2017 zugelassen ist.
Von der Natur inspiriert!
Fludioxonil, der aktive Wirkstoff, stammt aus der chemischen Klasse der Phenylpyrrole. Diese Gruppe hat ihren Ursprung aus dem natürlichen Fungizid Pyrrolnitrin, das vom Boden-Bakterium Pseudomonas pyrocinia produziert wird.
Lang andauernder Schutz gegen Schneeschimmel über den Winter
In Medallion TL bietet der Wirkstoff Fludioxonil eine neue protektive Lösung im Einsatz gegen den Schneeschimmel mit hervorragenden Wirkungsgraden und aussergewöhnlich lang anhaltender Wirkung. Die protektive Anwendung von Fungiziden ist besonders wichtig im Herbst und Frühjahr, wenn kurative Applikationen aufgrund des schwachen Wachstums keine ausreichende Wirkung mehr erzielen können. Die Kontaktaktivität von Medallion wirkt auf dem Blatt, in der Filzschicht und auf der Bodenoberfläche. So ist ein effektiver Schutz der Gräser gewährleistet.
Medallion TL ist besonders für die Anwendung bei tiefen Temperaturen im Winterhalbjahr, vor dem ersten Schneefall (optimale Temperatur 5°C), geeignet. Es legt sich wie ein Schutzschild um die Blattoberfläche und verhindert, selbst unter der Schneedecke, die weitere Entwicklung von Schneeschimmel.
Optimal formuliert für einen gesunden Rasen
Die für die Rasenanwendung optimierte SC-Formulierung ist sehr gut verträglich. Die kleinen Bestandteile der Formulierung binden sehr gut an die Kutikula, so daß kein Netzmittelzusatz erforderlich ist. Schaumbildung ist beim Anmischen ausgeschlossen und es treten keine Rückstände in den Filtern und den Düsen auf, die zu Düsenverstopfungen führen könnten.
Tipps zur Anwendung und Empfehlung
Medallion TL wird gegen Schneeschimmel, Anthraknose und Rotspitzigkeit mit einer Aufwandmenge von 3 l/ha und einem Wasseraufwand von 125- 500 l Wasser/ha eingesetzt. Max.4 Anwendungen pro Jahr sind erlaubt. Das praktische 3 l Gebinde ist ausreichend für 1 ha.
Die Zulassung umfasst die Anwendung nach §17 im Öffentlichen Grün.
Medallion TL wird ab Dezember 2017 im Markt zur Verfügung stehen und wird durch unseren Vertriebspartner ICL vermarktet.


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Pflanzenschutz in zweijährigen Kulturen
09.10.2017
Falscher Mehltau, Blattflecken (Ramularia) und Thripse sind derzeit ein Problem in zweijährigen. Bekämpfungstipps und vorbeugende Maßnahmen werden aufgeführt.

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Hemmen von Poinsettien mit Bonzi
03.07.2017
Bonzi ist ein Wachstumsregulator mit rascher und nachhaltiger Wirkung, der in Poinsettien über den gesamten Zeitraum der Kultur einsetzbar ist und eine gute Blattgarnierung im unteren Pflanzenbereich und eine strahlende Brakteenfarbe ohne Spritzflecken erzielt. Bis zu 10 Spritzapplikationen pro Jahr mit bis zu 2,5 l/ha Bonzi sind in Poinsettien zugelassen. In der Regel reichen aber wesentlich geringere Aufwandmengen aus. Diese hohe Einsatzhäufigkeit ist mit keinem anderen Hemmstoff möglich. Die Rückstandsbilanz von Bonzi in den Pflanzen fällt auch bei häufigen Anwendungen positiv aus. Rückstandsanalysen von mit Bonzi produzierten verkaufsfertigen Poinsettien ergaben nur sehr geringe bis kaum nachweisbare Rückstände des Wirkstoffes Paclobutrazol. Empfehlungen zum Einsatz von Bonzi in Poinsettien werden erteilt.


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Neue Beiträge in hortigate
Cosmos bipinnatus `Xanthos Yellow` konnte durch einen Kurztageinschub deutlich verfrüht werden, Cosmos atrosanguineus `Chocamocha` nicht
15.12.2017
An der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Hannover Ahlem (LVG) wurde getestet, ob ein Kurztageinschub bei Cosmos die Kulturzeit verkürzen kann. Cosmos bipinnatus `Xanthos Yellow` blühte 13 Tage früher, wenn die Pflanzen ab dem Topftermin 17 Tage bei einer Tageslänge von acht Stunden kultiviert wurden, verglichen mit Pflanzen, die sich unter Langtagbedingungen (16 Stunden) entwickelten. Cosmos atrosanguineus `Chocamocha` war durch den Kurztageinschub in der Entwicklung deutlich verzögert.
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Die getesteten Heliotropium-Sorten konnten durch eine neuntägige Temperaturabsenkung nicht verfrüht werden
15.12.2017
An der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Hannover Ahlem (LVG) wurde an vier Heliotropium-Sorten getestet, ob eine neuntägige Temperaturabsenkung auf 10 °C, verglichen mit durchgehend warm kultivierten Pflanzen, die Blüte verfrüht. Eine Verfrühung der Blüte durch eine phasenweise Temperaturabsenkung konnte bei den getesteten Sorten nicht nachgewiesen werden. Die phasenweise gekühlten Pflanzen blühten sortenabhängig drei bis sechs Tage später als die durchgehend bei 18 °C kultivierten Pflanzen.
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Die getesteten Angelonia-Sorten reagierten auf sehr kühle Temperaturen mit Chlorosen und entwickelten sich kaum weiter
15.12.2017
An der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Hannover Ahlem (LVG) wurde bei einer Auswahl an Angelonia-Sorten der Einfluss relativ kühler Kulturtemperaturen (24-Stunden-Mitteltemperatur kleiner 14 °C) auf das Auftreten von Schäden und die Entwicklung der Pflanzen getestet. Sechs der sieben untersuchten Sorten zeigten unterschiedlich stark ausgeprägte Chlorosen an den jungen Blättern. Mit steigenden Temperaturen haben sich die Chlorosen bei allen Pflanzen in grünes Laub umgewandelt. Die kalt kultivierten Pflanzen erreichten, verglichen mit den bei 18 °C kultivierten Pflanzen, die Verkaufsreife vier bis fünf Wochen später.
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Nicht alle Echinacea-Sorten als Sommertopfstauden geeignet
15.12.2017
Bei der Eignungsprüfung von Echinacea als Sommertopfkultur im Kulturjahr 2016 an der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim lag 'Butterfly Kisses' vorne. 'Conetto Banana', 'Conetto Orange', 'Orange Skipper', 'Cleopatra' und 'Papallo Compact White' wurden ebenfalls mit "sehr gut bewertet, 'Avalanche', 'Julia', 'Papallo Classic Rose' mit "gut".
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Keine wesentliche Verbesserung durch Pflanzenstärkungsmittel bei Cyclamen
15.12.2017
Bei der Prüfung von Aminosäuredünger (Hicure, Aminosol) sowie eines Kompostextraktes (Solufit) bei Cyclamen im Kulturjahr 2016 an der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim waren bei der Vorkultur im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle kaum Unterschiede erkennbar. Bei der anschließenden Gartenleistungsprüfung unter geschützten Freilandbedingungen zeigte die unbehandelte Kontrolle den geringsten Prozentsatz sichtbar geschädigter Pflanzen.
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Reine Calibrachoa-Kombinationen deutlich besser als Mix-Kombinationen
15.12.2017
Die Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim prüfte 2017 54 verschiedene Kombinationstöpfe der Herkünfte Dümmen, Florensis, Grünewald, Kientzler und Selecta one. Im Versuch standen 30 Calibrachoa-Kombis und 24 Mix-Kombis. Die Pflanzen wurden in den Wochen 10 und 12 in 30 cm Ampeln getopft und in Woche 20 im Freiland vollsonnig aufgehängt. Als Substrat kam Stender F 900 zum Einsatz. Ab Woche 22 wurden im dreiwöchigen Abstand Gesamteindruck und Blühreichtum sowie die Gleichmäßigkeit bonitiert. Die letzte Bonitur fand in Woche 38 statt. Das Wachstum und der Gesamteindruck waren sehr unterschiedlich. Besonders die Calibrachoen-Kombinationen konnten überzeugen, sie waren auch in Woche 38 noch in sehr gutem Zustand. Bei den Mix-Töpfen fielen zum Ende entweder die Petunien oder die Lobelien aus.
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Alle Varianten mit ähnlicher Hemmwirkung aber sortenbedingte Unterschiede
15.12.2017
Die Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim prüfte im Jahr 2017 wie sich unterschiedliche Hemmstoff -Varianten aus Bonzi und Carax auf das Wachstum von Poinsettien auswirken. Geprüft wurden sechs Sorten der Herkünfte Dümmen Orange und Selecta one. Die Pflanzen wurden in Woche 28 getopft. Es erfolgten jeweils sechs Hemmstoffanwendungen, die letzte Behandlung fand in Woche 37 statt. Bei der Endbonitur in Woche 46 zeigten sich, im Mittel aller Sorten, nur geringe Unterschiede zwischen den Varianten. Die kleinsten Pflanzen gab es in den Versuchsgliedern bei denen zunächst Bonzi und erst später Carax zum Einsatz kam. Die Qualität war in allen Varianten gut bis sehr gut.
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Carax und Tilt 250 EC mit ähnlicher Wirkung wie Stabilan 720
15.12.2017
Die Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim prüfte im Jahr 2017 wie sich die Hemmstoffe Bonzi, Carax und Tilt 250 EC im Vergleich mit Stabilan 720 auf das Wachstum von Elatiorbegonien auswirken. Geprüft wurde die Sorte 'Binos Pink' (Herkunft Rieger). Die Pflanzen wurden in Woche 18 getopft. Es erfolgten zwei Hemmstoffanwendungen, die letzte Behandlung fand in Woche 25 statt. Bei der Endbonitur in Woche 30 gab es in der Bonzi-Variante (1,5l/ha) die kleinsten Pflanzen, beim Einsatz von Carax (0,25 l/ha) und Tilt 250 EC (0,5 l/ha) erreichten die Pflanzen eine ähnliche Größe wie mit der Stabilan 720-Behandlung (0,75 l/ha). Bei der Tilt 250 EC-Behandlung war die Pflanzenqualität etwas besser als bei der Carax-Behandlung.
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GABOT News
Plantion: Umsatz steigt auf über 100 Mio. Euro
16.12.2017
Während der Allgemeinen Mitgliederversammlung legte Plantion seine vorläufigen Jahreszahlen für 2017 vor.
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Statistik: 166.000 Weihnachtssterne in Brandenburg
16.12.2017
In der Adventszeit zählen Weihnachtssterne zu den beliebtesten Zimmerpflanzen - auch in Brandenburg.
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Master-Stauden: "GARTENSTARS - für den erfolgreichen Staudenverkauf"
16.12.2017
Mit dem neuen Stauden-Verkaufskonzept "GARTENSTARS" wendet sich Master-Stauden gezielt an Handelspartner, die einfache und dennoch kompetente Wege in der Staudenpräsentation gehen möchten.
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Berufsbilder live: Der Weg nach dem Studium
16.12.2017
Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur berichten von ihrem Berufseinstieg - Verleihung des Förderpreises für herausragende Abschlussarbeiten.
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Südtirol: Apfelführungen sind voller Erfolg
16.12.2017
Südtirols Obstwirtschaft stößt auf großes Interesse - bei Touristen, aber zunehmend auch bei Einheimischen.
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