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Historie

hortigate ist schon ein altes Haus.

Das Informationsportal hat seinen Ursprung in dem regionalen Gartenbau-Informationsdienst InfoAuto, den das › DLR Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße in den 90iger Jahren entwickelt hat. Zusammen mit verschieden Partnern und Förderern aus dem Gartenbau, startete auf Initiative der Bundesfachgruppe Gemüsebau der › Zentralverband Gartenbau e. V.  Anfang 2002 ein Projekt. Zielsetzung war es, einen erfolgreichen regionalen Informationsdienst bundesweit und für die tragenden Sparten des deutschen Gartenbaus auszubauen. Das bundesweite Gartenbau-Informationssystem hortigate wurde aus der Taufe gehoben.

Die wichtigsten Entwicklungsschritte

1984 - Gründung eines landwirtschaftlichen Infosystems in Rheinland-Pfalz.

Die Arbeitsgemeinschaft der Bauernverbände, die Landwirtschaftskammer und das Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz haben sich im April 1984 zu einer Trägergemeinschaft zusammengeschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, ein gemeinsames landwirtschaftliches Infosystem für den Agrarbereich bereitzustellen. Als Medium wird Bildschirmtext (BTX) gewählt. Das landwirtschaftliche Informationsangebot erscheint unter dem Namen: „Agrarinformation Rheinland-Pfalz“.

1993 - PC-gestütztes Version des Informationssystems

Die ursprünglich über das Telefon funktionierende Informationsübermittlung wird computerisiert.
Der inhaltliche Schwerpunkt wird auf den Gemüsebau gelegt und das System erhält den Namen “InfoAuto”.

1999 - Digitalisierung und Internet

Die Warn- und Informationsdienste werden digitalisiert, als Online-Datenbank für Recherchen zur Verfügung gestellt und anstatt per FAX per eMail weitergegeben.

2000 - Beschluss für bundesweiten Ausbau

Auf den Grünberger Forschungstagen Gemüsebau wird beschlossen, dass Angebot des Bundeslandes Rheinland-Pfalz aufzunehmen, und das regionale Informationssystem „InfoAuto“ zu einem bundesweiten Informationssystem für den Gartenbau weiter zu entwickeln.

2002 - Förderung & Start des Projekts

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft erteilt einen Zuwendungsbescheid zur Förderung des Projekts „Aufbau eines bundesweiten Informationssystems zur nachhaltigen Verbesserung des Wissenstransfers und Steigerung der Forschungseffizienz im Gartenbau mittels zentraler Informationsaufbereitung und Forschungskoordination“.

Projektlaufzeit: 2002 – 2008

  • Projektträger: Zentralverband Gartenbau e.V., Bonn.
  • Fachbeirat “Netzwerk hortigate”: wissenschaftliches und konzeptionelles Beratungsgremium.
  • Umbenennung in “hortigate”
  • Entwickung der Datenbankstruktur (Betriebssystem Windows, Entwicklungsumgebung WebObjects, Programmiersprache Java)
  • Installation der Suchmaschine Lucene
  • Umfang: 7 beteiligte Institutionen, 4 Infobereiche, 400 Abonnenten

 

2004 - Versuchsberichte Archiv

Die Reihe “Versuche im deutschen Gartenbau” werden von der Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI) in die hortigate Datenbank übertragen. Ab diesem Zeitpunkt wird hortigate die zentrale Veröffentlichungsplattform für alle zukünftigen Versuchsberichte aus dieser Reihe.

1.000 Versuchsberichte stehen zu Beginn für die Recherche zur Verfügung.

2006 - Entwicklung von "MeinHortigate"

„MeinHortigate“ ist der Nachfolger des bisherigen Verwaltungsprogramms „InfoUser“ und wurde um viele nützliche Funktionen erweitert. Das Programm verwaltet die Dokumente des Abonnenten, die er über den automatischen E-Mail Service zugeschickt bekommt.

2007 - Digitalisierung von Versuchsberichten

Durch eine Förderung der Landwirtschaftlichen Rentenbank ist es möglich, Versuchsberichte ab dem Jahr 1989 zu digitalisieren und in die hortigate-Datenbank einzustellen.
Projektlaufzeit: 2007 – 2013

Heute sind rund 10.000 Versuchsberichte in hortigate abrufbar.

2008 - Energieportal

Das Projekt „Aufbau einer Informationsplattform zur Förderung des effizienten Energieeinsatzes im Gartenbau“ wird ins Leben gerufen. Im Zentrum steht der Austausch von Informationen über den effizienten Energieeinsatz zwischen Wissenschaft und Praxis, sowie das Aufzeigen beispielhafter und nachhaltiger Lösungen für den Gartenbau.

Nach dem Ende des Projekts wurden die Beiträge in hortigate integriert und stehen auch heute noch kostenfrei zur Recherche zur Verfügung.

2008 - PS Info

Die neue Datenbank „Pflanzenschutzmittel Informationssystem (PS Info)“ des DLR Rheinpfalz wird für hortigate Abonnenten frei geschaltet und liefert Informationen zu den unterschiedlichsten Fragen rund um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Gartenbau, Landwirtschaft und Weinbau.

2012 - mobile Website

Für die Nutzung des Systems auf mobilen Endgeräten wird eine neue Version von hortigate programmiert.

2012 - Jubiläum "10 Jahre hortigate"

Im November 2012 trafen sich zahlreiche Experten gartenbaulicher Netzwerke und Projekte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum um auf die Entwicklung des Wissenstransfers im Gartenbau in den letzten 10 Jahren zurückzublicken.
Während des Symposiums wurden weitere Netzwerkprojekte vorgestellt und die zukünftige Bedeutung einer digitalen Wissensplattform hervorgehoben.

2015 - MeinBetrieb

Das Pflanzenschutzdokumentationssystem “MeinBetrieb” wird frei geschaltet. „PS Info-MeinBetrieb” ist ein Zusatzangebot des kostenlosen  Pflanzenschutzinformationssystems „PS Info“ zur Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen in Garten- und Weinbaubetrieben. Mit MeinBetrieb informiert „PS Info“ nicht nur über die aktuell zugelassenen Pflanzenschutzmittel, sondern unterstützt den Betrieb bei einer gesetzeskonformen Pflanzenschutz-Dokumentation.

2020 - technische Aktualisierung

Die hortigate-Datenbank wird programmatisch auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dadurch wird die Überarbeitung und Modernisierung des Systems möglich.

2022 - Jubiläum "20 Jahre hortigate"

Die Datenbank von hortigate umfasst mittlerweile über 100.000 Dokumente. Etwa 500 Autoren veröffentlichen ihre Beiträge im System.
Zum 20-jährigen Bestehen bekommt das Informationssystem eine neue Oberfläche. Die grundlegenden Funktionen werden überarbeitet und an die aktuellen Anforderungen durch die Nutzer angepasst.